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Die Anden sind die längste Bergkette der Welt und ziehen sich mit über 7,250 Kilometern (4,200 Meilen) über den südamerikanischen Kontinent. Die Anden befinden sich zwischen dem warmen Äquator im Norden und Cape Horn und Patagonien im Süden, einer kalten, windigen Halbwüste, in der die Wintertemperaturen jenseits des Gefrierpunktes liegen. Die südliche Spitze der Anden ist nicht mehr weit entfernt von der Antarktis, der Heimat des Südpoles.

Der Name "Anden" stammt von einem einheimischen Wort ab, dessen Bedeutung heute unbekannt ist. Der höchste Punkt ist der Mt. Aconcagua, ein gigantischer Vullkan mit 6,959 m (22,831 ft) über dem Meeresspiegel. Diåe Berge in den Anden wurden durch eine der Platten des Pazifischen Ozeans geformt, die an die amerikanische Kontinentalplatte herangedrückt wurde.
Dieser Druck hat die sedimenären Felsen verformt, wodurch die langen Ketten, die sogenannten "Sierras" enstanden sind. Die meisten der höchsten Berge in den Anden sind Vulkane. Manche sind aktiv, viele aber schlafen oder sind erloschen. Eruptionen und schwere Erdbeben waren die Ursachen für Erdrutsche an den abschüssigen Abhängen. Das Land hier ist reich an Mineralien, inklusive Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Platin, Blei und Zink.
Die ecuadorianischen Anden
Die Andenregion in Ecuador besteht aus über 30 vulkanischen Kuppen, von denen viele über 5000 Meter hoch und noch aktiv sind. Einer von diesen ist der welthöchste noch aktive Vulkan, der schneebedeckte Cotopaxi. Die von Nationalparks geschützten Bereiche bieten eine große Vielzahl Kleinklima und eine enorme Biodiversität, welche die Sierra zu einem Paradies für z.B. Vogelbeobachtungen machen. Die Hochläner bieten spannende Wander- und Trekkingwege, genauso wie exzellente Routen für Mountain Biker und zum Pferdereiten. Eine der weltbesten Zugfahrten beginnt in Riobamba und führt durch die bekannte "Teufelsnase" auf ihrem Weg zur Küste. Viele Einwohner der Sierra sind Indianer. Es gibt fantastische einheimischen-Märkte und Läden mit Handwerkskunst überall in den Hochländern. Quito liegt in einem Kreis aus Berggipfeln und ist die zweithöchstgelegene Hauptstadt der Welt. In Quito gibt es exzellente Museen, Kirchen und Kunstgallerien sowie das koloniale Stadtzentrum, welches eines der schönsten Lateinamerikas ist. Das koloniale Stadtzentrum ist UNESCO Weltkulturerbe. Das koloniale Cuenca wird von vielen Ecuadorianern als die schönste Stadt bezeichnet und liegt in den südlichen Anden in der Nähe der Inka-Ruinen bei Ingapirca.
Es ist nicht verwunderlich, dass diese Region Ecuadors bestentwickelte Tourismusindustrie besitzt. Angeboten werden eine Vielzahl an Unterkunftsmöglichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und kulturelle Feste, die von der Hauptstadt Quito aus einfach zu erreichen sind.
Genauso bieten Quito, Otavalo und Baños als Mekka der Reisenden ausgezeichnete Infrastruktur, um zouristische Aktivitäten zu ermöglichen. In diesen Städten können Sie eine große Auswahl an Restaurants, Hotels und Aktivitäten erwarten. Entscheiden Sie sich für eine Luxussuite in einem 400 Jahre alten Landhaus oder für ein Rucksacktouristen-Hotel für $3 pro Nacht. Essen Sie heute vegetarische Pizza und an einem anderen Tag gegrilltes Meerschweinchen.
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